Terrinen, Skulpturen, Kirchenfenster

Ein Ort, wie das Gut Hohen Luckow bietet auch die Möglichkeit, kreative Ideen zu verwirklichen. Dies war ein Anliegen von Ruth Merckle und findet in der Terrinensammlung, den Skulpturen in Herrenhaus und Park und den modernen Kirchenfenstern Verwirklichung.

Terrinen des 18. Jahrhunderts aus Fayence und Zinn

Im Ulmer Salon des Herrenhauses ist eine einzigartige Sammlung von Terrinen, Écuelles à bouillon, Wöchnerinnen- und Würzbierschalen sowie Gemüseschüsseln und Deckeldosen aus dem 18. Jahrhundert zu entdecken.

Die Gefäße entstanden in über 60 Manufakturen in 15 Ländern Europas und dokumentieren eindrucksvoll die Blütezeit dieser Keramikgattung. Die zahlreichen Spitzenobjekte und Gebrauchsgeschirre aus Fayence und Zinn gewähren einen repräsentativen Einblick in die prunkvolle Tafelkultur des Barock und Rokoko, die am Hof Ludwigs XIV. in Versailles ihren Anfang nahm.

Übernachtungsgäste können bereits beim Frühstück, das im Ulmer Salon eingenommen wird, die herrlichen Gefäße in Ruhe betrachten. Eine wissenschaftliche Dokumentation erweitert die Anschauung durch Wissenswertes über Entstehung, Nutzung und kulturgeschichtliche Hintergründe. Diese außergewöhnliche Sammlung im Ambiente des barocken Herrenhauses macht Hohen Luckow zusätzlich zu einem besonderen Reiseziel.

Besuchen Sie die eigene Webpräsenz der Sammlung: www.terrinensammlung.de

Skulpturen im Park

Skulpturen aus Stein, Stahl und Holz finden sich im weitläufigen Park. Ein besonderer Blickfang ist der »schreiende Hengst« des Künstlers Jo Jastram, entstanden in der Vorwendezeit. Der Künstler selbst platzierte den Hengst am Abhang zur großen Wiese mit Blick in die freie Landschaft. Seien Sie eingeladen, weitere 17 Skulpturen zu entdecken. Diese sind unter anderem aus zwei großen, im Park veranstalteten Ausstellungen für Hohen Luckow angekauft worden: 2014 Thomas Röthel und 2016 Thomas Röthel, Nikolaus Kernbach, Armin Göhringer, Jürgen Knubben und Erich Hauser. Nähreres dazu finden sie im PDF auf unserer Seite Downloads.

Kirchenfenster

Der Auftrag für die Neugestaltung der Kirchenfenster erging 1995 an die Glaskünstlerin Angelika Weingardt. Sie entwarf die sogenannte »blaue Zeichnung«, die sich wie eine Engelsspur um die Kirche legt und an den Fensteröffnungen sichtbar wird. Bis 2014 wurden nach und nach einzelne Fenster realisiert und zu bestimmten Anlässen, wie Erntedank, Ostern oder dem Kirchenjubiläum eingesetzt. Auch dazu finden sie auf unserer Seite Downloads weitere Informationen.