Die Gutsanlage

Die historische Gutsanlage und der moderne Landwirtschaftsbetrieb sind eng verzahnt. Sowohl die sieben denkmalgeschützten Gutsgebäude und die kleine Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer überraschenden Innenausstattung als auch der Park mit seinem alten Baumbestand und den modernen Skulpturen laden zu einem abwechslungsreichen Rundgang ein.

Hofplan

Die Gutsanlage 1

Landschafts- und Skulpturenpark

Der Landschafts- und Skulpturenpark möchte alle Sinne ansprechen, Ruhe und Erholung bieten, Erlebnis und Bildung sein. Er erstreckt sich hinter dem barocken Herrenhaus. Herrliche Solitärbäume stehen neu angelegten Pflanzgruppen gegenüber. Etwa 40 Baumarten bieten zu jeder Jahreszeit ein abwechslungsreiches Bild. Daneben bieten die, über viele Jahre hinzugekommenen Skulpturen spannende Momente.

Mehrere Ideen sollen im Park verwirklicht werden: einerseits bietet er eine Plattform für Künstler (v. a. aus Mecklenburg), andererseits lädt er mit besonderen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Wir freuen uns über Entdeckerinnen und Entdecker, die den ganzjährlich frei zugänglichen Park erkunden.

Vertiefende Informationen finden Sie unter Downloads.

Die Patronats- und Dorfkirche in Hohen Luckow

Die kleine Backsteinkirche liegt inmitten des Dorfes und schmiegt sich mit ihrem Friedhof direkt an die Einfassungsmauer des Gutes. Sie kann auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblicken. Einen ersten, vermutlich aus Holz oder Fachwerk erbauten Sakralbau gab es zu Beginn der Besiedlung um 1244. Urkundlich nachweisbar ist jedoch erst der 1308 errichtete, rechteckige Neubau, der in der Spätgotik durch einen Chor mit dreiseitiger Apsis erweitert wurde.

Nachdem Christoph von Bassewitz das barocke Herrenhaus errichten ließ, stiftete seine Familie den hohen Kanzelaltar, ein Werk des fränkischen Barocks sowie den schwebenden Taufengel. Die Westempore mit der Orgel von Paul Schmidt aus Rostock wurde im Jahr 1772 eingefügt.

Mit großem Engagement der heutigen Patronatsfamilie, der Gemeindemitglieder und anderer Förderer wurde die Innenausstattung nach 1989 schrittweise restauriert. 1995 entwarf die Glaskünstlerin Angelika Weingardt sieben moderne Fenster für die Kirche, die Höhepunkte des Lebens und des Kirchenjahres thematisieren. 2014 wurde das letzte Fenster eingesetzt, wodurch der Zyklus vollendet ist.